Über mich –
Was mich bewegt und meine Arbeit prägt
"Veränderung bedeutet für mich nicht, ein anderer Mensch zu werden. Sondern freier darin, ganz und authentisch sein zu können."
In meiner Arbeit verbinde ich Psychologie, Philosophie, persönliche Entwicklung und kreatives Schaffen. Als psychologischer Berater, Autor und Mentor begleite ich Menschen dabei, sich selbst und ihre Lebenssituation besser zu verstehen, vertraute Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und neue Möglichkeiten für ihr Leben zu entdecken.
Dabei ist mir eines besonders wichtig: Ich begegne Menschen nicht als Summe ihrer Symptome, Probleme oder Diagnosen, sondern als Menschen mit einer eigenen, unverwechselbaren Geschichte. Was wir heute denken, fühlen und tun, hat Gründe. Unsere Erfahrungen, unsere Beziehungen, unser Körper und die Lebensumstände, in denen wir uns bewegen, prägen uns oft stärker, als uns bewusst ist. Vieles, was uns heute im Weg steht, war vielleicht einmal eine sinnvolle Antwort auf frühere Erfahrungen. Diese Zusammenhänge gemeinsam zu verstehen, ist für mich häufig der Anfang wirklicher Veränderung.
Ich bezeichne einen wesentlichen Teil meiner Arbeit als „Angewandte Philosophie“. Dahinter steht meine Überzeugung, dass psychologische Entwicklung immer auch mit grundlegenden Fragen unseres Menschseins verbunden ist: Wer bin ich jenseits meiner Prägungen? Was brauche ich wirklich? Wie möchte ich Beziehungen gestalten? Was bedeutet Freiheit, wenn alte Erfahrungen meine Entscheidungen beeinflussen? Und wie kann ich Verantwortung für mein Leben übernehmen, ohne dabei den liebevollen Blick auf mich selbst zu verlieren?
Auf solche Fragen habe ich keine fertigen Antworten, die ich anderen Menschen überstülpen möchte. Ich verstehe meine Arbeit vielmehr als einen gemeinsamen Prozess des Erkundens, Verstehens und Erlebens. Ich bringe mein Wissen, meine Erfahrung und meine Wahrnehmung ein. Mein Gegenüber bringt seine Geschichte, seine Möglichkeiten und seine ganz eigene Sicht auf die Welt mit. Daraus kann etwas entstehen, das über bloße Einsicht hinausgeht: mehr Orientierung, Selbstvertrauen, Handlungsfreiheit und die Erfahrung, das eigene Leben wieder bewusster gestalten zu können.
Auch in meinen Fachbüchern beschäftige ich mich mit diesen Fragen. Ich schreibe über Trauma, Angst, Beziehung, Ego, Bewusstsein und die Bedingungen menschlicher Entwicklung. Mich interessiert dabei besonders, wie unsere persönliche Geschichte mit gesellschaftlichen Erwartungen und den Vorstellungen zusammenwirkt, die wir von uns selbst und vom Leben haben. Und natürlich, wie wir uns von dem lösen können, was uns einengt, ohne unsere Vergangenheit verleugnen zu müssen. Als Speaker und Mentor greife ich diese Themen in Vorträgen, Gesprächen und gemeinsamen Entwicklungsprozessen auf.
Eine weitere Ausdrucksform ist für mich die Musik. Als Musiker, Songwriter und Produzent beschäftige ich mich mit Erfahrungen und Empfindungen, die sich manchmal leichter in Klängen als in Worten ausdrücken lassen. Musik kann berühren, Erinnerungen wecken, innere Räume öffnen und etwas erfahrbar machen, für das uns im Alltag vielleicht die Sprache fehlt. Viele meiner Kompositionen und Songs erzählen deshalb auf ihre Weise von denselben Fragen, denen ich auch in meinen Büchern und in der Arbeit mit Menschen nachgehe.
So unterschiedlich diese Tätigkeiten auf den ersten Blick erscheinen mögen, für mich gehören sie unmittelbar zusammen. Sie entspringen meiner Neugier auf das menschliche Erleben und meiner Überzeugung, dass Entwicklung in jedem Lebensalter möglich ist.
Was mich dabei immer wieder bewegt, ist eine einfache Frage: Was brauchen wir, um uns selbst besser zu verstehen, alte Begrenzungen hinter uns zu lassen und unser Leben mit mehr Bewusstheit, Freiheit und echter Verbundenheit zu gestalten?
Ich freue mich, dass ich Menschen ein Stück auf diesem Weg begleiten darf.
Psychologische Begleitung, Bücher und Musik wirken auf den ersten Blick wie verschiedene Arbeitsfelder. Für mich gehören sie zusammen.
In der Arbeit mit Menschen geht es um konkrete Lebenssituationen, Verletzungen, Beziehungen, Schutzstrategien und die Frage, was Veränderung möglich macht. Mich interessiert dabei weniger eine schnelle Erklärung als das Zusammenspiel von Biografie und Gegenwart, Körper und Denken, Autonomie und Verbundenheit.
In meinen Büchern weitet sich dieser Blick. Viele persönliche Themen haben zugleich eine philosophische und gesellschaftliche Dimension: Angst, Trauma, Identität, Freiheit, Verantwortung und Selbstwirksamkeit entstehen nie völlig losgelöst von den Bedingungen, unter denen wir leben.
Musik berührt eine andere Ebene. Nicht alles, was Menschen bewegt, lässt sich sinnvoll erklären. Manche Erfahrungen werden über Klang, Spannung, Stille und Resonanz zugänglich, bevor sie sprachlich verstanden werden.
Was alle drei Bereiche verbindet, ist ein Menschenbild: Entwicklung soll nicht normieren, sondern Handlungsspielräume erweitern. Gute Begleitung stärkt Selbstbestimmung, ohne Verbundenheit aus dem Blick zu verlieren.
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Trauma & Nervensystem
Viele belastende Muster sind nachvollziehbare Schutzreaktionen. Mich interessiert nicht nur, welches Symptom sichtbar ist, sondern wovor es schützt, wann diese Strategie sinnvoll wurde und was heute nötig ist, damit wieder mehr Regulation und Wahlfreiheit entstehen.
Körper & Regulation
Psychische Prozesse finden nicht nur im Denken statt. Anspannung, Atem, Körperhaltung, Erstarrung oder Erschöpfung gehören oft zum selben Geschehen. Deshalb beziehe ich den Körper selbstverständlich in Wahrnehmung und Regulation ein.
Beziehung & Bindung
Konflikte sind häufig mehr als Kommunikationsprobleme. Zwei Menschen bringen unterschiedliche Bindungserfahrungen, Erwartungen und Schutzstrategien mit. Ziel ist nicht, Schuld zu verteilen, sondern Dynamiken verständlich und veränderbar zu machen.
Systeme & Lebenskontext
Familie, Partnerschaft, Arbeit und gesellschaftliche Erwartungen prägen unser Erleben. Systemische Perspektiven und Aufstellungsarbeit können helfen, Zusammenhänge sichtbar und neue Handlungsmöglichkeiten erfahrbar zu machen.
Bewusstsein & substanzgestützte Prozesse
Veränderte Bewusstseinszustände können Zugänge zu Gefühlen, Erinnerungen und Körpererleben öffnen. Entscheidend sind Vorbereitung, Sicherheit, Begleitung und Integration.
Über alle Methoden hinweg bleibt die Grundhaltung dieselbe: Gute Begleitung soll nicht abhängig machen, sondern Selbstverständnis, Regulation und Wahlfreiheit erweitern.
Mein beruflicher Weg verlief abwechslungsreich, aber im Rückblick zieht sich ein klares Thema hindurch: die Frage, wie Menschen denken, entscheiden, sich entwickeln – und was sie dabei unterstützt oder behindert.
Studiert habe ich Psychologie, Philosophie und Medienwissenschaften. Danach arbeitete ich zunächst im universitären Umfeld, unter anderem im Rechenzentrum und als Dozent. Es folgten Jahre in Unternehmensberatung, Finanzwelt und Führung – als Berater, Vortragender, Aufsichtsrat und Vorstand.
Diese Arbeit hat meinen Blick auf Menschen stark geprägt. Organisationen funktionieren nur scheinbar über Prozesse, Zahlen und Strukturen. Tatsächlich entscheiden Beziehungen, Ängste, Loyalitäten, Macht, Verantwortung und unausgesprochene Konflikte oft stärker darüber, was möglich wird.
Seit 2013 verlagerte sich mein Schwerpunkt zunehmend von Organisationen auf die unmittelbare Arbeit mit Menschen. Psychologische Begleitung, Paararbeit, Trauma, Körperarbeit und substanzgestützte Prozesse rückten in den Mittelpunkt.
Parallel entstand die Arbeit als Fachautor. In meinen Büchern beschäftige ich mich mit denselben Fragen aus einer größeren Perspektive: Wie entstehen psychische Muster? Welche Rolle spielen Beziehungen, Systeme und Gesellschaft? Und was braucht Entwicklung, damit aus Anpassung wieder mehr Selbstbestimmung werden kann?
Heute verbinde ich diese Erfahrungen in meiner Arbeit: psychologisches Wissen, philosophische Reflexion, systemische Perspektive und viele Jahre praktischer Erfahrung mit Menschen und Organisationen.

Schreiben ist für mich keine Ergänzung zur psychologischen Arbeit, sondern ihre zweite Form.
In meinen Fachbüchern, Essays und psychologischen Romanen beschäftige ich mich mit Fragen, die auch in der Begleitung von Menschen immer wieder auftauchen: Wie entstehen Angst, Bindungsmuster und Schutzstrategien? Was macht Trauma mit Wahrnehmung und Beziehung? Wie wirken gesellschaftliche Bedingungen auf das Individuum? Und was bedeutet Freiheit, wenn ein großer Teil unseres Handelns durch Erfahrungen, Erwartungen und unbewusste Anpassung geprägt ist?
Dabei interessiert mich die Verbindung verschiedener Ebenen. Psychologie lässt sich für mich nicht sinnvoll von Philosophie, Körper, Beziehung und gesellschaftlichem Kontext trennen. Deshalb schreibe ich nicht nur darüber, wie Menschen funktionieren, sondern auch darüber, unter welchen Bedingungen sie leben – und welche Vorstellungen von Normalität, Gesundheit und Erfolg wir ihnen zumuten.
Die Fachbücher versuchen, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, ohne sie unnötig zu vereinfachen. Die Romane wählen einen anderen Zugang: Sie lassen psychologische und philosophische Fragen in Figuren, Beziehungen und Situationen erfahrbar werden.
Beides folgt derselben Idee: Verstehen soll nicht beim Erklären stehen bleiben. Es sollte den eigenen Handlungsspielraum erweitern.
Was ich in Gesprächen mit einzelnen Menschen erlebe, untersuche ich in meinen Büchern aus größerer Entfernung.

Musik ist für mich eine andere Form, mit innerem Erleben zu arbeiten.
Nicht alles, was Menschen bewegt, lässt sich sinnvoll erklären. Manche Erfahrungen werden über Klang, Rhythmus, Spannung, Stille und Resonanz unmittelbarer zugänglich als über Sprache.
In meinen musikalischen Projekten beschäftige ich mich deshalb häufig mit ähnlichen Themen wie in meinen Büchern und in der psychologischen Arbeit: Identität, Freiheit, Beziehung, Verlust, gesellschaftlicher Druck, Spiritualität und die Frage, wie Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen.
Dabei interessiert mich besonders die Verbindung von emotionaler Tiefe und klanglicher Präzision. Musik darf berühren, irritieren, öffnen und Fragen stellen – ohne sie sofort beantworten zu müssen.
Manches muss nicht zuerst verstanden werden, um etwas in Bewegung zu bringen.

Der Körper ist für mich kein Zusatz zur psychologischen Arbeit, sondern ein wesentlicher Teil davon.
Stress, Angst, Trauma und Beziehungserfahrungen zeigen sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch in Atmung, Muskeltonus, Haltung, Bewegungsimpulsen, Erschöpfung und autonomer Regulation. Deshalb beziehe ich körperliche Wahrnehmung und Regulation dort ein, wo sie für den jeweiligen Prozess sinnvoll sind.
Meine eigene Arbeit mit Körper und Bewegung ist über viele Jahre gewachsen. Dazu gehören Yoga, traumasensible Körperarbeit, Somatic Experiencing und die Entwicklung eines eigenen körperorientierten Ansatzes, des Biomechanic Rebalancing Program (BRP).
Dabei geht es nicht darum, den Körper zu „optimieren“. Mich interessiert vielmehr, wie Menschen wieder Zugang zu ihren eigenen Signalen bekommen, Spannung und Sicherheit besser unterscheiden lernen und Handlungsspielraum auch körperlich zurückgewinnen.

Veränderte Bewusstseinszustände können psychologische Prozesse vertiefen. Sie können den Zugang zu Gefühlen, Erinnerungen, Körperempfindungen und inneren Zusammenhängen erleichtern, die im normalen Alltagsbewusstsein nur schwer erreichbar sind.
Für mich steht dabei nicht die Substanz im Mittelpunkt, sondern der Prozess darum herum: sorgfältige Vorbereitung, ein sicherer Rahmen, qualifizierte Begleitung und vor allem die Integration dessen, was während einer Erfahrung sichtbar oder spürbar geworden ist.
Als psychologischer Leiter von KetaHeal begleite ich ketaminassistierte Prozesse in einem medizinisch verantworteten Rahmen. Darüber hinaus beschäftige ich mich fachlich mit psychedelisch unterstützten Verfahren und ihrer Bedeutung für Trauma, Depression, Angst, Beziehung und persönliche Entwicklung.
Entsprechende Angebote finden ausschließlich innerhalb der jeweils geltenden rechtlichen und medizinischen Rahmenbedingungen statt.
Die Erfahrung selbst ist nicht das Ziel. Entscheidend ist, was sich daraus im Leben verändert.

Termine können online oder in Präsenz in Krefeld stattfinden.
Ein erstes Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen kennenzulernen und gemeinsam einzuschätzen, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrer Situation passt.
Erstgespräch
ca. 30 Minuten, oft länger · 55 € (pauschal)
Psychologische Begleitung
125 € pro Stunde
Ich arbeite nicht mit einer starren 50-Minuten-Grenze. Psychologische Prozesse lassen sich nicht immer sinnvoll nach einem vorgegebenen Takt unterbrechen. Dauer und Rahmen werden deshalb transparent abgestimmt.
Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen erfolgt in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen sollte eine mögliche Erstattung vorab geklärt werden.
Auf Wunsch erhalten Sie nach einer Sitzung eine digitale Zusammenfassung bzw. Arbeitsleitlinie. Sie erleichtert die Nachbereitung, macht Entwicklungen nachvollziehbar und unterstützt die eigenständige Weiterarbeit zwischen den Terminen.
Kosten: 11,50 € pro Sitzung
Gutachten, ausführlichere Auswertungen und Dokumentationen werden nach Aufwand berechnet.
Termine können bis 48 Stunden vorher kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei späteren Absagen werden 80 % des vereinbarten Honorars berechnet.
Ganz unten würde ich dann keinen weiteren Erklärtext mehr setzen, sondern nur einen klaren Abschluss:
Wenn Sie herausfinden möchten, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll sein könnte, können wir das in einem ersten Gespräch klären.
Fachlicher Hintergrund
(Auswahl)
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Studium
Psychologie, Philosophie HHU Düsseldorf (et al.)
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zertifizierter Mentaltrainer
Jahresausbildung bei Thomas Baschab
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Systemische Psychologie
Breit gestreute Weiterbildung in Familienaustellungen und anderen systemischen Anwendungsbereichen
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BRP Trainer
Entwicklung des Biomechanic-Rebalancing-Programs und Ausbildung von Trainern und Physiotherapeuten
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Körperarbeit
Yogalehrer & Breathwork-Teacher
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Weitere
Ich bilde mich kontinuierlich weiter, am meisten lerne ich aber von meinen Klienten








